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Hände halten eine Futterverpackung mit mehreren Informationsblöcken auf der Rückseite
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Kennzeichnung

Deklarations­blöcke auf Hundefutter verstehen

Zusammensetzung, analytische Bestandteile, Zusatzstoffe und Fütterungshinweise beantworten unterschiedliche Fragen zum Produkt.

KI-generiert
KennzeichnungVeröffentlicht: Aktualisiert: 2 Min. Lesezeit

Redaktion: BabaFuchs

Eine Hundefutterverpackung enthält mehrere Informationsblöcke. Sie gehören zusammen, dürfen aber nicht miteinander verwechselt werden. Eine Zutatenliste beantwortet zum Beispiel eine andere Frage als die analytischen Bestandteile.

Futterart und vorgesehene Verwendung

Zuerst sollte geklärt werden, ob es sich um ein Allein- oder Ergänzungsfuttermittel handelt und für welche Tierart beziehungsweise welchen Einsatz es bestimmt ist. Dieser Block ordnet ein, wie das Produkt verwendet werden soll.

Zusammensetzung

Unter „Zusammensetzung“ stehen die eingesetzten Einzelfuttermittel oder zulässige Gruppenbezeichnungen. Sie werden grundsätzlich nach ihrem Gewicht zum Zeitpunkt der Verarbeitung in absteigender Reihenfolge genannt.

Die Zusammensetzung ist keine Nährwerttabelle. Aus der Position einer Zutat lässt sich ohne weitere Angaben weder ihr exakter Anteil noch die gesamte Nährstoffversorgung berechnen. Einzelbezeichnungen, Kategorien und Prozentangaben werden im Ratgeber zur offenen Deklaration näher eingeordnet.

Analytische Bestandteile

Angaben wie Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche beschreiben Analysewerte des Futters. Je nach Produkt und Kennzeichnung kann auch Feuchtigkeit angegeben sein. Diese Werte benennen keine Rohstoffquelle: Ein Rohproteinwert zeigt nicht, aus welcher einzelnen Zutat das Protein stammt.

Zusatzstoffe

Der Block „Zusatzstoffe“ folgt eigenen Kennzeichnungsregeln. Je nach Zusatzstoff werden Bezeichnung oder Identifikationsnummer, Funktionsgruppe und Menge angegeben. Ein Zusatzstoff ist nicht dasselbe wie ein Einzelfuttermittel aus der Zusammensetzung.

Fütterungs-, Lager- und Rückverfolgungsangaben

Zu einer vollständigen Prüfung gehören außerdem die Hinweise zur ordnungsgemäßen Verwendung, die Nettofüllmenge, die Mindesthaltbarkeit, die Chargenkennzeichnung und die Kontaktdaten des verantwortlichen Futtermittelunternehmens. Lagerhinweise sollten nach dem Öffnen beachtet werden.

Eine praktische Lesereihenfolge

  • Futterart und vorgesehener Einsatz
  • Fütterungs- beziehungsweise Verwendungshinweis
  • Zusammensetzung
  • analytische Bestandteile
  • Zusatzstoffe
  • Mindesthaltbarkeit, Charge und verantwortliches Unternehmen

Fazit

Kein einzelner Deklarationsblock liefert allein ein vollständiges Produktbild. Erst die gemeinsame Betrachtung zeigt, was eingesetzt wurde, welche Analysewerte deklariert sind und wie das Futter verwendet werden soll. Für den Kauf und die Fütterung ist die aktuelle Verpackung wichtiger als ein älterer Screenshot oder eine fremde Produktbeschreibung.

Redaktioneller Hinweis

Redaktioneller Überblick zur Futtermittelkennzeichnung, kein Rechtsgutachten. Für ein konkretes Produkt gilt die aktuelle Verpackung.

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